Datensicherheit in Online Casinos

Die Nachrichten über den Diebstahl von Benutzerdaten im Internet werden immer spektakulärer. Erst vor kurzen wurde bekannt, dass 1,8 Millionen Benutzerdaten der Chat-Plattform Knuddels.de gestohlen und danach im Internet veröffentlicht wurden.

Probleme mit Knuddels

Schon seit 1999 existiert die Knuddels-Plattform, auf der sich besonders viele jugendliche Benutzer miteinander unterhalten. Die Betreiber dieser Chat-Plattform erlauben die Registrierung von neuen Benutzern schon ab dem 14. Lebensjahr. Sie gaben bekannt, dass unter den veröffentlichten Daten mindestens 300.000 überprüfte E-Mail-Adressen waren.

Anscheinend enthalten die veröffentlichten Daten zum größten Teil nicht nur E-Mail-Adressen, sondern auch Angaben zu Heimatstadt und Profilnamen. Die Betreiber haben die veröffentlichten Konten mittlerweile vorsichtshalber deaktiviert, können sich aber nicht erklären, wie diese Daten gestohlen werden konnten.

Nachrichten wie diese verunsichern Internet-Benutzer jeden Tag. Besonders, wenn sie mit sensiblen Daten wie zum Beispiel Kontonummern und Kreditkartenangaben im Internet unterwegs sind. Deswegen stellen sich besonders die Kunden von Online Casinos die Frage, wie sicher Online Casinos wirklich sind.

Datensicherheit in Online Casinos

Bei genauer Betrachtung sind bis jetzt noch keine Benutzerdaten aus Online Casinos gestohlen worden. Dies hat seinen Grund: Die Betreiber von Online Casinos nehmen es mit der Datensicherheit sehr genau.

Um die Kunden zu schützen, benutzen die meisten Online Casinos eine 128 Bit SSL Datenverschlüsselungs-Software, die es Angreifern fast unmöglich macht, Kundendaten aus den Datenbanken der Online Casinos zu stehlen. Natürlich kann jeder Verschlüsselungscode geknackt werden, aber der Aufwand, der durch einen 128 Bit Code dafür entsteht, entspricht in keiner Form dem Resultat.

Schlechte Karten für Kriminelle

Um einen 128 Bit Code zu knacken, müssten Hacker 340.282.366.920.938.463.463.374.607.431.768.211.456 mögliche Kombinationen überprüfen – und dies nur, um die Zugangsdaten von einem Konto zu knacken. Um effizient an die Daten zu kommen, wären Rechenleistungen nötig, die modernen Hochleistungscomputer-Zentren entsprächen. Da dafür Investitionen in zweistelliger Millionenhöhe notwendig wären, lohnt es sich für Kriminelle nicht, sich an der 128 Bit Verschlüsselung zu versuchen.